Taxonomie und Morphologie

Die Bayerische Rübe Abb. 1-8 ist ein Abkömmling des Rübsen (Brassica rapa) und eng verwandt mit der Herbst-, Wasser- Halm- oder Stoppelrübe (Brassica rapa, subsp. rapa). Ein Vergleich von Größe, Wuchsform und Rübenkörper für die Wasserrübe, Bayerische Rübe,Teltower Rübe und das Rübstiel ist in Abb.8 dargestellt. Im Gegensatz zur Stoppelrübe wird die Bayerische Rübe nur gut fingerlang (um 10-15 cm) und nur etwa 3-5 cm dick (Abb.4). Im Aussehen der Blätter hat sie eine große Ähnlichkeit mit dem Teltower Rübchen und dem Rübstiel (Blattgemüse). Während es für diese Rübenarten Saatgut im Handel zu kaufen gibt, trifft das für die Bayerische Rübe nicht zu. Die Samen (Abb.1) sind kleine (0,3 mm) große rotbraune bis schwarze Kügelchen, die in Schoten heranreifen. Im Keimblattstadium (Abb.2) ist sie nicht von den anderen Rüben zu unterscheiden. Die Wuchsform ist aufrecht und das Blatt ist stark zerteilt (Abb.3). Rüben, die nicht geerntet werden erfahren im Winter einen Kältereiz (Vernalisation). Dieser führt dazu, dass die Rübe im folgenden Frühjahr schosst und gelbe Blütenstände ausbildet, die zur Samenreife gedeien (Abb.5+6). Die erntereife Rübe ist in der Farbe der Schale weiß, beige, braun bis schwarz (Abb.7).


Abb. 1 [zurück]

Abb. 2 [zurück]
 
Abb. 3 [zurück]
 
Abb. 4 [zurück]
 
Abb. 5 [zurück]

Abb. 6 [zurück]
 
Abb. 7 [zurück]

Abb. 8: (v.l.n.r.) Wasserrübe, Bayr. Rübe, Teltower Rübe, Rübstil [zurück]